Ausglätten Basel
Glatte Wände und Decken durch Ausglätten in Basel
Ausglätten – was heisst das genau?
Ausglätten ist nicht Spachteln. Spachteln heisst: ein Loch hier, ein Riss da. Ausglätten heisst: die ganze Wand bekommt eine dünne Schicht Spachtelmasse, die ich mit der breiten Kelle abziehe. Das Resultat ist spiegelglatt (Q3 oder Q4). In Basler Altbauten ist Ausglätten fast immer nötig. Diese Häuser aus dem frühen 20. Jahrhundert haben Putzwände mit Dutzenden Farbschichten. Irgendwann wird die Oberfläche rau und wellig. In Genossenschaftswohnungen im St. Johann habe ich schon Wände gesehen, wo der Putz wellig war wie eine Landschaft. Da nützt der beste Anstrich nichts. Die Technik erfordert Erfahrung: zu dünn aufgetragen glättet es nicht, zu dick reisst es beim Trocknen. Nach dem Auftragen trocknet die Masse 12–24 Stunden, dann wird geschliffen.
Ablauf
- 01Zuerst prüfe ich den Untergrund genau: Wo sind Risse, wo sind Löcher, wo ist der Putz wellig oder blättert ab – das sieht man oft erst bei genauem Hinschauen mit der Lampe.
- 02Gröbere Schäden wie tiefe Risse oder abgestossene Ecken repariere ich zuerst punktuell mit Gips oder Füllspachtel, bevor die ganze Fläche drankommt.
- 03Dann trage ich die Spachtelmasse grossflächig auf die ganze Wand auf, in einer dünnen, gleichmässigen Schicht, die alle Poren und Unebenheiten schliesst.
- 04Mit der breiten Glättkelle ziehe ich die Masse in einem Zug ab – das gibt die spiegelglatte Oberfläche, die später unter der Farbe unsichtbar ist.
- 05Nach dem Trocknen kommt der Zwischenschliff mit feinem Schleifpapier, der die letzten Unebenheiten wegnimmt und die Wand geschmeidig macht.
- 06Zum Schluss grundiere ich die Fläche, damit die Farbe gleichmässig zieht und sich mit dem Untergrund verbindet.
Häufige Fragen zu Ausglätten
Was kostet Ausglätten pro m² in Basel?
Die Kosten für Ausglätten liegen in Basel zwischen CHF 15 und CHF 35 pro m², abhängig vom Zustand des Untergrunds und der gewünschten Qualitätsstufe.
Was ist der Unterschied zwischen Spachteln und Ausglätten?
Spachteln behebt punktuell Löcher und Risse. Ausglätten bedeutet, die gesamte Fläche mit einer dünnen Schicht zu überziehen, um eine absolut ebene Oberfläche zu erreichen.
Wann ist Ausglätten nötig?
Bei Altbauten mit unebenen Wänden, nach dem Tapetenentfernen, bei Rissen oder wenn die Wand richtig glatt sein soll, nicht nur gestrichen.
Wie lange dauert das Ausglätten eines Zimmers?
Für ein durchschnittliches 20-m²-Zimmer rechne ich mit 2–3 Tagen inklusive Trocknungszeit zwischen den Schritten.
Kann man auf Ausglätten auch verzichten?
Klar, wenn Ihnen leichte Unebenheiten nichts ausmachen. Bei streifendem Licht oder Hochglanzfarben sieht man aber jede Welle.
Welche Qualitätsstufe brauche ich?
Q3 (glatt, für normale Anstriche) reicht in den meisten Fällen. Q4 (spiegelglatt) empfehle ich bei Hochglanzfarben oder speziellen Lichtverhältnissen.
